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Visuelle Identität Rechnungswesen

Logo für eine freie Dozentin in Sachen Rechnungswesen & Buchführung

 

Was für eine tolle Kundin! Daniela Kuhl hat mich beauftragt, ihrer Selbstständigkeit, als freie Dozentin mit eigenen Lernkonzepten, eine Visuelle Identität zu geben. Sie bot ihre Dienstleistung bereits einige Zeit unter dem Namen „Kuhl-Konzepte“ an. Nach einer persönlichen Veränderung, wollte sie zusammen mit mir ihr Herzensbusiness mit neuer Ausrichtung auf solide Füße stellen.

Wir sind beide offen für Neues und so habe ich mich getraut einige Neuerungen in meinen Arbeitsabläufen einzuführen: Erstmals gab es ein Onboarding (Danke an Gudrun Wegener und #achtungdesigner), ein Direction Board (Danke an Lena Hanzel #lenahanzel) und meine Beratungstätigkeit als eigenständigen Workshop.

 

 

Onboarding?

In einer Mail habe ich Daniela als meine Kundin begrüßt und ihr meine Freude über unsere Zusammenarbeit ausgedrückt. Ich habe den voraussichtlichen zeitlichen Ablauf und die nächsten Schritte genannt und kurz erläutert, welche Kommunikationswege sich für eine gute Zusammenarbeit bewährt haben.

 

Ihr Feedback hat mich darin bestärkt, diesen Schritt als festen Bestandteil meiner Arbeit beizubehalten: „Oh, das war wunderbar! Ich habe mich gefühlt, wie in einem guten Hotel, das mich mit einem Betthupferl auf dem Kopfkissen empfängt.“

 

Diesen Tipp habe ich von der Kollegin Gudrun Wegner aus einem ihrer #achtungdesigner Newsletter.

 

 

Direction Board?

Noch so ein toller Tipp einer lieben Kollegin. Lena Hanzel erwähnte diese Vorgehensweise in einem ihrer #lenahanzel Instagram Posts.

 

Für die ersten drei Design-Richtungen habe ich jeweils auf einem Chart meine Skribbles, andere Logos, Farben, Muster und Schriften gesammelt, um meinen Design-Ansatz darzustellen. So konnten bestimmte Elemente direkt ausgeschlossen werden und andere wiederum in die eigentliche Entwurfsphase einfließen.

 

Zugegeben, ich hatte zunächst Bedenken, die Kundin mit den vielen Infos auf den Charts zu überfordern. Aber das Gegenteil war der Fall. Sie führten zu wesentlich mehr Klarheit – genau so, wie es Lena beschrieben hatte.

 

 

Markenworkshop – beim Namen genannt

Diese “Vorbereitungsarbeit“ fand sonst eher nebenbei statt. Ich hatte für mich bislang keinen Weg gefunden, diesen konzeptionellen, höchst intensiven, kreativen Prozess für meine Kund:innen sichtbar werden zu lassen. Somit fehlte auch das Gefühl für den Wert dieses Arbeitsschrittes. Beratung wurde jetzt zu einem bewertbaren Bestandteil meiner Designleistung. Und die Interaktion, die sich in diesem Workshop entwickelte, war sehr hilfreich, für das Endergebnis.

 

In diesem 3-stündigen Markenworkshop (festgelegte Zeit in drei Zoom-Terminen) habe ich auch die Begeisterung gespührt, mit der Daniela Kuhl über ihre besondere Arbeitsweise sprach. Wir konnten gemeinsam ihre genaue Zielgruppe erarbeiten und festhalten, was sie sich für ihr Corporate Design wünschte.

Ihr Alleinstellungsmerkmal war schnell gefunden, aber ihr bisheriger Name ließ nicht eindeutig darauf schließen. Ich schlug ihr eine Kombination ihres Vor- und Nachnamens mit dem Begriff „Lernkonzepte“ vor. Denn das ist es, was sie zukünftig anbietet: Ihre persönlichen Lernkonzepte.
 

 

Entwurfsphase

Zunächst habe ich zwei Entwürfe präsentiert, die nur mit ihren Initialien arbeiteten. Und weil so viel mehr in dieser Frau steckt, dachte ich mir: Sie baucht als Personenmarke ein Signet, in dem all das auch (versteckt) enthalten ist.

Die Inspiration, beide Buchstaben zu einer Eule – als Tier des Wissens – zu erweitern, begegnete mir auf einer meiner Radtouren, in Form eines Autoaufklebers.

 

Aufgrund der guten Vorarbeit im Markenworkshop und der Bereitschaft von Daniela Kuhl, sich zwischen unseren wöchentlichen Zoom-Terminen intensiv mit allen Themen ihres Herzenbusiness‘ auseinanderzusetzen, stand ihre Entscheidung für das finale Logo bereits vier Wochen nach unserem ersten Termin fest.

 

Sie konnte mein Konzept nachvollziehen und sich voll und ganz in ihrer Visuellen Identität wiederfinden.

 

 

Personenmarke

Und was ich noch nie zuvor gemacht hatte – ich habe jeden meiner Entwürfe ihrem Portraitfoto gegenübergestellt. Für eine Personenmarke kam mir das irgendwie schlüssig vor und verschaffte mir schnell Klarheit darüber, welchen Entwurf ich final präsentieren würde. Volltreffer!


Bist du schon einmal so vorgegangen?
 

 

Fazit

Ich habe von meinem Netzwerk toller Designer:innen wieder einmal nur provitiert. Es ist immer eine Bereicherung, sich mit Kolleg:innen auszutauschen! Auf ein starkes Netzwerk!

Ich bin sehr dankbar für die wunderbare, befriedigende und wertschätzende Zusammenarbeit meiner neuen Kundin – der ich übrigens auch aus meinem Netzwerk empfohlen wurde. Auf weitere solcher Kund:innen!

 
#strandgutdesign #logodesign #logo #designerinnen #duesseldorf #achtungdesigner #lenahanzel

 

So schicke ich übrigens das „Starterpaket“ in die Selbstständigkeit an meine Kund:innen raus.