· 

Ich brauch da mal was …

Du machst doch Logos und so

Die Aufgaben einer Kommunikationsdesignerin sind manchmal gar nicht so klar. Hin und wieder bekomme ich Anfragen wie: „Hör mal, du machst doch Logos und so. Ich brauch da mal was. Nichts Kompliziertes, nur zwei Buchstaben in 'nem Kreis.“

 

Hach, ja!

 

So oder so ähnlich war es auch beim Biobäcker, Rosales, der seinen Stand auf meinem geliebten Trödelmarkt am Aachener Platz hat. Er wollte eigentlich nur etwas, um seinen Verkaufswagen zu kennzeichnen.

 

Natürlich kann man auch einfach „zwei Buchstaben im Kreis“ dazu nutzen. Aber es ist doch viel effektiver für (s)ein Herzensbusiness, wenn das Design dabei hilft, sich als Personenmarke zu positionieren. Das ist mein Anspruch!

 

Ich verstehe mich als kreative Problemlöserin, die eine der Aufgabenstellung entsprechende visuelle Sprache entwickelt. Dabei geht es immer um Dialog und Austausch – mit Verständnis, Überzeugungskraft und Leidenschaft. Spielfreude und dem Wunsch, Dinge in Bewegung zu setzen.

 

Manchmal kostet es einiges an Überzeugungsarbeit, deutlich zu machen, dass es doch eher etwas „Kompliziertes“ sein wird. Ich erkläre dann, was das Ergebnis sein kann, wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden. Ich erzähle von meinen „Bildern im Kopf“ und komme quasi automatisch in den kreativen Prozess.

 

Plakat Backstube Rosales
Herr Rosales ist mit seinen Dreadlocks ein echter Typ. Deshalb wurde er Teil seines Logos.

Wenn Deine Leidenschaft Dein Beruf ist

Wer kann schon von sich sagen, dass der gewählte Beruf einer Leidenschaft entspricht, an der man derart Freude hat, dass man sie immer und überall ausüben will – ja gar nicht davon ablassen kann?

 

Ich kann das. Und so komme ich immer wieder in Situationen, in denen ich es mir selbst erschwere „Geld für Spaß“ zu nehmen. Für andere Berufe wäre ganz klar: „Achtung! Das ist meine Experise. Die kostet natürlich Geld.“

 

Bei „Kreativen“ ist das meist nicht so. Als solche bin ich intrinsische Problemlöserin. Stehe ich vor einem (gestalterischen) Problem / einer Herausforderung, komme ich sofort ins Handeln | Denken | Gestalten. Das kann ich gar nicht abstellen.
Meine persönliche Herausforderung lautet: „Wie kann ich für etwas, das mir soviel Freude bereitet, auch noch ein Honorar nehmen?“ Diesen ersten Impuls haben viele meiner Kolleg:innen!

 

Manchmal höre mich auch sagen: „Ich mach dir das mal eben.“ Aber „mal eben“ ist es eigentlich gerade nicht!
Eigentlich will ich sagen: „Ich hab da schon eine Idee! Ich weiß, wie ich dich unterstützen kann. Ich bin die Richtige für dich!“ Ich habe in diesem Augenblick nämlich die Herausforderung (für mich bereits ein Auftrag) erkannt und gedanklich bereits mit dem Lösen begonnen.

 

Der Ausdruck „mal eben“ erweckt aber vielleicht den Anschein, dass das, was ich dann tue, keinen besonderen Wert hat – quasi „so nebenbei“ erledigt wird. Das erschwert mir dann die Angabe über ein Honorar.

 

Wo ich das gerade schreibe, finde ich den Ausdruck „Honorar“ viel besser als „Geld“. Kommt er doch von honorieren / wertschätzen. Guter Gedanke!

 

Dein Herzensbusiness braucht mehr als „mal eben“

Bei der eingangs an mich gerichteten Anfrage nach einem „ganz einfachen Logo“ wird ein ganzes Feuerwerk an Fragen in meinem Kopf gezündet. Um ein wirklich wertschöpfendes Design zu kreieren, braucht es eine Analyse und Strategie.


Wenn Du  also Feuerwerk statt Wunderkerze haben möchtest, sei darauf gefasst, erst einmal mit Fragen von mir gelöchert zu werden. Aber keine Angst, sie helfen nicht nur mir, sondern ganz besonders Dir dabei, herauszufinden, was Dich so besonders macht. Dann wird's am Ende nicht „kompliziert“ aber durchdacht und wertschöpfend.

 

Die „mal eben-Designs“ lasse ich mittlerweile gerne von denjenigen machen, die das mal eben so hinfummeln. Eine echte „mal eben-Anfrage“ zeigt mir nämlich, welchen Wert der/die Fragende der eigenen Unternehmung gibt. Hier kann es sich nicht um das von mir so oft zitierte Herzensbusiness handeln.

 

Mich macht so besonders, dass Dein Herzensbusiness mein Herzensbusiness ist!

 

Kommunikationsdesign – was ist das eigentlich?

»Wahrnehmen – Ideen finden – Gestalt geben« (nach Kurt Weidemann)

Kommunikationsdesign hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gestalt unserer Alltagskultur – egal wo Du Dich befindest. Wenn Du Dich umsiehst, wirst Du eine Vielzahl von Belegen für das Wirken von Kommunikationsdesign entdecken. Werbeplakate, Anzeigen, öffentliche Beschilderungen oder das Fernsehen, gehören dabei zu den offensichtlicheren Medien. Zudem hast Du täglich mit Zeitungen, Zeitschriften, Büchern und Verpackungen zu tun. Und eigentlich musst Du nur bis zum Etikett eines Kleidungsstücks schauen, um auf die erste Wort- oder Bildmarke zu stoßen.

 

Mein Ziel ist es, bestimmte Inhalte oder Botschaften mit den zu deren Vermittlung geeigneten Medien an die Personengruppe heranzutragen, für die diese Informationen relevant sind (Zielgruppe). Ich muss dazu nicht nur die Inhalte kennen, erarbeiten und gegebenenfalls strukturieren sowie über die medialen Kommunikationskanäle Bescheid wissen, sondern ich bin in der Lage, den für die jeweilige Zielgruppe richtigen Ton zu treffen.

 

Ich verstehe mich als kreative Problemlöserin, die eine der Aufgabenstellung entsprechende visuelle Sprache entwickelt. Es geht dabei immer um Dialog und Austausch – mit Verständnis, Überzeugungskraft und Leidenschaft. Spielfreude und dem Wunsch, Dinge in Bewegung zu setzen.

 

Als Kreativdienstleisterin umfasst mein Aufgabenspektrum nicht nur ausführende, sondern zunehmend beratende Tätigkeiten. Also starte ich jede Zusammenarbeit mit einem halbstündigen Erstgespräch, gefolgt von einem dreistündigen „Markenworkshop“ und immer begleitet von wertschätzendem Austausch. Wie das im Einzelnen läuft, erfährst Du hier.

 

 

Gestaltungsprofi – seit über 30 Jahren

Gestaltung aus einem anderen Jahrtausend

Ich habe 1987 eine zweieinhalbjährige Ausbildung zur „Druckvorlagenherstellerin – Schwerpunkt Reprovorbereitung“ begonnen, die ich 1989 im Praxisteil als Jahrgangsbeste abgeschlossen habe. Damals war es tatsächlich eine praktische Ausbildung mit viiiiel Handarbeit.

 

Schriften und Rahmen habe ich zum Teil noch mit dem Rapidographen (kurz Rapi) – einem Tuschestift in verschiedenen mm-Stärken 0,1mm bis 0,7mm – mit Hilfe von (Kurven-)Linealen am Zeichenbrett erstellt. Maßeinheiten von einem Viertelmillimeter kannte ich bis dahin gar nicht. Wie gut, dass ich so ein Pingel bin! … Auch weil der „Rapi“ ein sehr empfindliches Werkzeug war, das bestens gepflegt sein wollte.

 

Man arbeitete noch mit der Reißschiene am Reißbrett, mit Skalpell, FixoGum, Reinzeichenkarton, Transparentpapier, der Luzie, Rasterfolien, Letraset. Und man belichtete Filmmaterial mittels einer Kurbelkamera in der Dunkelkammer.

Das hört sich an, wie aus einem anderen Jahrhundert – und es war sogar aus einem anderen Jahrtausend!

 

Meine Berufschulklasse war damals die erste in Düsseldorf, die auch am Computer ausgebildet wurde. Ich weiß noch, wieviele Stunden ich mit der Mouse auf dem Mousepad Slalom gefahren bin, bis ich endlich mit dem Cursor dort angekommen war, wo ich hinwollte. Für die Digital Natives heute unvorstellbar! ;-)

 

Über 30 Jahre Berufserfahrung – davon fast die Hälfte als Selbstständige – machen mich zu einem Profi auf meinem Gebiet. Aber auch meine Leidenschaft fürs Netzwerken. Im Austausch mit Kolleg:innen und Profis anderer Fachgebiete gewinne ich, wichtige Einblicke in die unterschiedlichsten Herangehensweisen, Herausforderungen und Lösungsansätze. Das kommt Dir zugute, wenn wir zusammenarbeiten.

 

Spezialisiert hab ich mich tatsächlich auf die Gestaltung von Logos – aber natürlich mache ich auch alles, was danach folgt.

 

 

Außerdem interessiere ich mich persönlich für berufsübergreifende Themen aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, alternative Heilmethoden, Naturheilverfahren und Heilpflanzen. Ich biete quasi „ganzheitliches Kommunikationsdesign“.


Wenn Du da also „mal was brauchst“ … freue ich mich auf Deine Flaschenpost.

 

Interessante Links

Was ist Kommunikationsdesign?

Definition von Grafik-/Kommunikationsdesign


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Vera Löwe (Donnerstag, 29 Juli 2021 22:06)

    Ein sehr schöner Beitrag. Deine Leidenschaft ist durch und durch zu spüren. Und JA - ein Logo geht nicht mal eben, soll es doch im besten Fall ein treuer markanter Begleiter sein!