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Sichtbarkeit für Therapeut:innen

8 wertvolle Tipps für den Start

 

Wenn Du Dich gerade als Therapeut:in oder Coach selbstständig machst, kommst Du irgendwann an den Punkt, an dem Du für Deine Klient:innen sichtbar werden musst, um Geld zu verdienen.

Was es dabei zu beachten gibt, erfährst Du in meinen 8 wertvollen Tipps.

 

 

Dein Herzensbusiness soll sichtbar werden


So wie mit Deinem eigenen Namen, kannst Du Dich bestenfalls auch mit Deinem Herzensbusiness identi­fizieren.
Diese Identifikation sollte auch nach außen erkennbar / sichtbar sein. Gutes Corporate Design sorgt dafür, dass Du Dich wohl und verstanden fühlst, wenn Du es betrachtest.

Schrift, Form, Farbe und vielleicht ein Zeichen/Signet gehen dabei eine Verbindung ein, die Deine Werte widerspiegelt, die Art, wie du arbeitest und für wen Du arbeitest.

 


 

Meine eigene Sichtbarkeit

 

Ich bin Christina und mit meinem Herzensbusiness als Kommunikationsdesignerin seit 2007 selbstständig.

Ich bin sichtbar mit eigener Website und Blog, bei Xing, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube.

 

Und ich darf Dir verraten, dass ich bis Anfang 2018 selbst noch auf der Suche nach der eigenen Visuellen Identität war.

 


1. Sichtbar werden mit Deinem Herzensbusiness

Was ist die Visuelle Identität?


Als angehende:r Therapeut:in oder Coach bist Du eine sogenannte Personenmarke, denn Du stehst im Fokus Deiner Selbstständigkeit. Du wirst es sein, von der/dem Deine Klient:innen behandelt werden wollen.

Stelle also nicht nur Deine Leistungen in den Vordergrund, sondern Dich und Dein Warum!
Lass Deine potenziellen Klient:innen Dich (ein bisschen) kennen lernen.

Deine Sichtbarkeit ist eine Grundvoraussetzung für Deine erfolgreiche Selbstständigkeit.
Nur, wenn Du Dich traust / Dir erlaubst sichtbar zu sein, kannst Du mit Deinen potenziellen Klient:innen
in Kontakt kommen.

Der Schritt in die Sichtbarkeit wird einfacher, wenn Du Dich wohl fühlst in Deiner Haut,
bzw. in Deinem inneren und äußeren Erscheinungsbild.

Wenn Du weißt,

  • wer Du bist
  • was Du kannst / besonders gut oder besser als andere machst
  • für wen Du genau richtig bist
  • warum du das machst, was Du machst
  • und warum du es so machst, wie Du es machst

Diese fünf W-Fragen, werde ich durch viele weitere Fragen mit Dir gemeinsam klären.

Auch wenn Du vielleicht meinst, dass Du eine genaue Vorstellung von Deinem Herzensbusiness und Deiner Selbstständigkeit hast, kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass sich Dir völlig neue Dinge zeigen werden.

Das Ergebnis dieser Fragen setze ich visuell um – also in Form, Farbe & Schrift. Und das ist dann Deine Visuelle Identität.

 


2. Wiedererkennbarkeit

 

Konsequent angewendet, sorgt Deine Visuelle Identität – auch Corporate Design genannt – dafür, dass Du immer und überall eindeutig wiedererkannt wirst. Sei es auf Deiner Website, Deinen Geschäftspapieren, Deinen Trainingsunterlagen, Werbemitteln oder in Deinen Geschäftsräumen.

 

Der Wiedererkennungswert Deiner Marke beeinflusst direkt ihre Bekanntheit. Und Bekanntheit ist bekanntermaßen unverzichtbar für Deinen Erfolg.

  • Sei dabei so individuell, wie möglich.
  • Je einfacher, desto einprägsamer.
  • Nutze wenige, einheitliche Schriften.
  • Schaffe Dir eine Farbwelt. Das heißt, suche Dir miteinander harmonierende Farben, die zu Dir und Deinem Business passen, weil sie z.B. eine bestimmte Emotion hervorrufen.
  • Wenn möglich, stelle Dir ein Portfolio an eigenen Fotos oder Illustrationen zusammen und
  • achte dabei auf eine professionelle Qualität.

Wie ich das für die Naturfriseurin & Yogalehrerin Petra Mosch umgesetzt habe,
zeige ich Dir im Blogbeitrag „Name & Logo für die Naturfriseurin

 


3. Deine Website

 

Denke immer daran, dass Du Deine Website nicht für Dich, sondern für Deine Klient:innen erstellst.

  • Sie sollte informativ, aber nicht überladen sein.
  • Eine gute Struktur hilft Deinen Besucher:innen, sich auf Deinen Seiten zurecht zu finden.
    Die Informationen zu finden, die sie suchen. Und das schnell!

Innerhalb von maximal 10 Sekunden fällen Besucher:innen die Entscheidung, ob sie bei Dir richtig sind oder nicht.
Die Kunst ist es, auf der Startseite sofort den Nutzen Deines Angebotes für Deine Kund:innen sichtbar zu machen.


Frage Dich also:

  • Was genau ist das Problem meiner Klient:in?
  • Aus welcher Situation heraus, sucht meine Klient:in?

Beantworte in kurzen Sätzen, wie Deine Lösung aussieht.
Sprich dabei in Bildern, damit Du Deine Klient:innen emotional erreichst.

 

Mit meiner Kundin, Natalia Schubert – Praxis Innenschau, habe ich genau diese Fragen geklärt. So konnte sie ihre bereits bestehende Website selbst optimieren und wird nun noch besser gefunden. Mehr dazu in diesem Blogbeitrag 3 Tipps für Deine starke Website

 

TIPP  Wenn Du Tipps und Anleitungen zur Lösung häufiger Probleme Deiner Klient:innen geben möchtest,
bietet sich ein Blog an.

 


4. Dein Blog

 

Ein Blog kann dabei helfen, Deine Website aufgeräumt zu halten, und Du hast die Möglichkeit, Dich selbst, Deine Arbeit und Dein Warum immer wieder in neuen Beiträgen sichtbar zu machen.

Außerdem werden Blogbeiträge über lange Zeit gut gefunden, wenn sie z.B. häufig gestellte Fragen beantworten oder relevante Themen Deiner Klient:innen behandeln.

Mehrwert, Mehrwert, Mehrwert!!!

 


5. Deine Über Mich Seite

 

Die Über Mich Seiter Deiner Internetpräsenz ist – neben Deiner Startseite – die wichtigste Seite überhaupt!
Obwohl Du hier über Dich erzählen darfst, schreibst Du diese Seite eigentlich für Deine Klient:innen.

Die Filmemacherin Beatrice Madach hat dazu ein tolles Video erstellt, das ich Dir nachfolgend verlinke.

 

Alles, was sie Dir im Video erklärt, gilt auch für Deine Über Mich Seite.

 

 


Dein 'Über mich'-Video – 3 Dinge, die du auf keinen Fall tun solltest!

  • Hinweis: Wenn Du den Link anklickst, gelangst Du auf die Seite von YouTube.
    Es gilt die Datenschutzerklärung von Google. https://policies.google.com/privacy?hl=de

6. Website … und jetzt?

 

Deine Website ist lediglich Deine Visitenkarte im Netz. Aber auch diese muss „verteilt“ werden.
Denn auch wenn sie für DIE Suchmaschine optimiert ist, heißt das nicht, dass sie von Deinen potenziellen Kund:innen direkt gefunden wird.

Je sichtbarer Du selbst bist, je mehr Du von Deinem Herzensbusiness erzählst und Deine „Visitenkarte verteilst“, um so mehr Menschen, für die Du genau richtig bist, werden von Dir erfahren.

Stell Dir vor, Dein Herzensbusiness ist Dein Haus, Deine Website die Eingangstür und Social Media Dein Vorgarten.

 

Merke: Je schöner und bekannter Dein Vorgarten und je einladender geöffnet Deine Eingangstür, um so mehr und lieber werden Besucher in Dein Haus kommen. Und dabei kannst Du schon bei der Gestaltung Deines Vorgartens beeinflussen, wer durch Deine Eingangstür und somit auch in Dein Haus kommt.

 

Fazit Website

 

Deine Website kann erst entstehen, wenn Du die fünf W-Fragen geklärt hast und Deine Visuelle Identität geschaffen ist.
Ist das nicht der Fall, wird sie bestenfalls funktional / technisch gut sein, aber NIE Deine Kund:innen berühren und Dich unterscheidbar bzw. wiedererkennbar machen.

 


Die kleine Lösung

 

Als kostengünstige Variante für eine erste Sichtbarkeit im Netz, kannst Du Dir bei Google eine Business Site einrichten (lassen). Diese Website kann nicht an Deine Visuelle Identität angepasst werden.

 

Sie hilft aber dennoch bei Deiner Sichtbarkeit, weil es eine von Google unterstützte Seite ist und die Möglichkeit bietet, grundlegende Informationen, Bilder und sogar Videos zu hinterlegen.

 


7. Die Kanäle

Welche Kanäle kannst Du für Deine Sichtbarkeit nutzen?


Um diese Frage zu klären, ist es wichtig herauszufinden:

  • Wo sind Deine potenziellen Kund:innen/Klient:innen unterwegs?
  • Erreichst Du sie besser online oder offline?

Lohnt es sich Flyer, Postkarten oder Infobroschüren zu drucken, weil sie Wert auf gute Haptik (das Gefühl beim Anfassen) legen?

 

Flyer großzügig einfach nur irgendwo auszulegen nutzt Dir gar nichts, wenn sie nicht bei den richtigen (Kooperation-)Partner:innen liegen, die bestenfalls Dich und Dein Angebot persönlich kennen und Dich empfehlen werden.

Sind Deine Klient:innen eher im Internet unterwegs und wenn ja, eher bei Facebook, Instagram oder sogar TikTok?
Also auf Social Media, in den sozialen Netzwerken?

Und dann ist da noch die Frage: Kannst und willst Du Dich über diese Kanäle mitteilen?
Brauchst Du vielleicht Unterstützung dabei? Und erlaubst Du Dir, diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen?

 

Ich unterstütze Gründer:innen dabei, sich überall gut aufzustellen und sichtbar zu werden.

 


8. Deine Praxisräume

 

Auch Deine Praxisräume und die Beschilderung am Eingang, sind Bestandteile Deiner Visuellen Identität.

Mach Dir also Gedanken, wie Du Deine Farben und Deine Werte auch in Deinen Räumlichkeiten sichtbar machen kannst.

  • Gibt es vielleicht auch einen besonderen Duft, ein ätherisches Öl, das sich mit Dir und Deiner Arbeit verbinden lässt?
    Eines, das Deine Werte oder ein bestimmtes Gefühl widerspiegelt?
  • Gibt es Musik oder auch nur Klänge oder Geräusche, die eine passende Atmosphäre schaffen?
  • Kannst Du die Farben deines Logos für Deine Räume nutzen? Und wenn es auch nur Farbakzente mit Kissen sind.
    Unterstützung dazu kannst Du Dir bei Natalie Pagels holen. Sie ist (m)eine Expertin für Farbkonzepte.

Auch diese Dinge sind hilfreich für Deiner Sichtbarkeit, Wiedererkennung oder Unterscheidbarkeit.

 

Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg bei der Umsetzung!

 

 

 

Möchtest Du Unterstützung?

 

Wenn Du noch Fragen hast oder meine Unterstützung brauchst, melde Dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch bei mir.

Herzlichst Christina

 


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