Eine Festschrift zum 100jährigen

44 Seiten interessante Lektüre


Im September 2019 feierte der Bauverein Hilden sein 100jähriges Bestehen. Johanna Bolz beauftragte mich, zusammen mit der Texterin Susanne Boecker, die später 44 Seiten starke Festschrift zu konzipieren und zu gestalten.

 

Entstanden ist etwas ganz Besonderes:
Eine Festschrift sowohl für Mitglieder, Interessenten und Investoren. Eine Festschrift, die berührt und gelesen wird, anstatt im Regal zu verstauben. Der Vorstand, als Auftraggeber, war von dem Ergebnis begeistert und sehr stolz, mit diesem Schriftstück ein Zeichen gesetzt zu haben. Yeah!

 

Herausfordernde Aufgabe

Die Ausgangssituation waren: ein Berg an Aktenordnern mit Zahlen, Daten, Fakten, ein Sammelsurium an alten Fotos, ein ambitioniertes Kreativteam und erwartunsvolle Auftraggeber.

 

Als eingefleischtes Genossenschaftsmitglied – ich bin seit meinem 16. Geburtstag Mitglied einer Düsseldorfer Wohnungsbau-Genossenschaft – war mir nach der ersten Besprechung bereits klar, welche besonderen Anforderungen diese Festschrift erfüllen musste, um die definierten Zielgruppen zu erreichen.

 

Mein Vorschlag, den akribisch recherchierten Text von Susanne – wofür sie übrigens viele Stunden über Aktenbergen im Hildener Stadtarchiv verbringen sollte – mit Illustrationen im Schlote-Stil aufzufrischen, wurde begeistert angenommen.
Herr Dedert (1. Vorsitzender) ist, wie ich, begeisterter Wilhelm Schlote-Fan, ein Illustrator der frühen 80er Jahre.

 

Die wichtigsten Stationen in der 100-Jahre-Zeitleiste wurden zum Teil mit kleinen Anekdoten aufgelockert und mit Fotos und kleinen Zeichnungen veranschaulicht. Ganzseitige Fotos von besonderen Bauten, wechseln sich ab mit luftigen Textpassagen. Immer mit dem Hintergedanken, den Leser mit der eigentlich trockenen Materie, gut zu unterhalten.

 

100 Jahre Geschichte in Bildern

Ergänzend zur Festschrift entwarf ich noch ein DIN A2 Plakat, das die gesamte Geschichte in gezeichneter Form darstellt. Diese ungeplante Investition, stellte sich später als Sahnhäubchen heraus. „Ein wahres Kunstwerk“ wie Vorstandsmitglied Maximilian Reichelt begeistert in seiner Ansprache erklärte. Als solches wurde das Plakat auch beim Festakt (in gerahmter Form) an die Oberbürgermeisterin und weitere Ehrengäste überreicht.

 

Verteilt wurde das Plakat (auf A4 gefaltet) zusammen mit der Festschrift in einer eigens dafür gestalteten Sammelmappe.
Denn Aufgabe war es auch, eine geeignete „Verpackung“ zur Übergabe an potentielle Investoren zu entwickeln.

 

Mein persönliches Geschenk an den Vorstand war eine Sonderedition des Plakates, auf der sich neben dem Kreativteam, auch die Vorstandsmitglieder gezeichnet wiederfinden konnten (siehe Jahreszahl 2017 auf dem Plakat). Seine Einzelfigur bekam außerdem jeder als gerahmte Originalgrafik überreicht.

 

Die gezeichnete Zeitschiene
Das Plakat als Sonderedition
Zeichnung des Kreativteams als Figuren im Sketchnotestil
Das Kreativteam

Durchgängiges Erscheinungsbild auf dem Fest

Für die großangelegte Mitglieder-Feier (konzipiert und ausgerichtet von Bolz Event) habe ich Sattelüberzüge für Fahrräder, Hinweisschilder für Fahrradparkplätze, Willkommensbanner, Tischkärtchen, Speisen-Coupons und einen Fotohintergrund für die Fotobox gestaltet. Johanna Bolz sorgte für, eine an das Logo angelehnte, Tischdeko in Form von farbigen Holzbauklötzchen, damit auch die kleinen Mitglieder beschäftigt waren.

 

Insgesamt ein halbes Jahr haben Susanne und ich sehr eng an diesem Projekt miteinander gearbeitet.
Ich kann abschließend sagen, dass wir ein wirklich gutes Team für Konzeption, Gestaltung & Text sind.
Danke an Johanna Bolz für diesen interessanten und herausfordernden Auftrag.

 

 


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